Red watercolor, 1992; Aleksander Konstantinov © Galerie am Lindenplatz
Linien der Unendlichkeit
Sehr geehrte Kunstfreunde, liebe Gäste,
wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellung „Linien der Unendlichkeit“ des russischen Künstlers Aleksander Konstantinov in unserer Partner Galerie c.art Prantl & Boch in Dornbirn. Im Fokus dieser Schau stehen eine Auswahl seiner außergewöhnlichen grafischen Arbeiten, die wie feine architektonische Landkarten des Unsichtbaren wirken.
Konstantinov, geboren 1953 in Moskau, studierte zunächst Angewandte Mathematik – eine Prägung, die sein gesamtes künstlerisches Schaffen durchzieht. Erst in den 1980er-Jahren wandte er sich ganz der Kunst zu, doch die Logik von Strukturen, Systemen und geometrischen Ordnungen blieb sein roter Faden.
Besonders in seinen grafischen Blättern entfaltet sich diese Symbiose aus mathematischer Strenge und poetischer Leichtigkeit. Mit Tusche, Feder und feinsten Linien erschafft er filigrane, oft überbordende Geflechte: Städte ohne Häuser, Wälder ohne Bäume, Netzwerke aus Punkten und Strichen, die zu pulsierenden Organismen werden. Seine Zeichnungen wirken wie Partituren für eine unsichtbare Welt – zerbrechlich, präzise und von hypnotischer Schönheit.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner seltenen grafischen Arbeiten aus den 1980er- bis 1990er-Jahren.
Natalia Konstantinov und Julia Tulovsky sind anwesend.
Vernissage
11. April 2026, 11–15 Uhr Galerie c.art Prantl & Boch; Dr.-Anton-Schneider-Strasse 28b DornbirnAusstellung
14. April – 2. Mai 2026Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Team der Galerie am Lindenplatz